Wenn man schon fast nicht mehr dran glaubt – oder: der Bauantrag ist fertig

Wie haben wir gezittert, gebangt und geflucht, aber es ist endlich vollbracht! Der Bauantrag ist endlich fertig.

Der Weg dahin war eine wahre Odyssee, angefangen von der Grundstücksteilung (die immer noch nicht komplett abgeschlossen ist nach jetzt mittlerweile über 6 Monaten) über die Dame im Vermessungsbüro, die nur sporadische Auskünfte gegeben, wochenlang über Zäune diskutiert und keine Rückmeldung gegeben hat, was ihr denn eigentlich noch fehlt, bis hin zu Kommunikationsschwierigkeiten beim Architekturbüro, die uns auch noch einmal einiges an Nerven gekostet haben. Jede Woche hieß es wieder: ja, der Antrag ist jetzt in die Post gegangen, nur um dann einige Tage später wieder zu hören, dass irgendetwas Neues fehlte oder nicht rechtzeitig eingetroffen ist. Jetzt nach knapp zwei Monaten Wartezeit war es dann heute morgen so weit. Um nicht noch auf den letzten Metern Ärger mit dem Postversand zu bekommen, habe ich meinen freien Tag heute dann genutzt, um direkt beim Architekturbüro vorbei zu fahren und den dicken Umschlag in Empfang zu nehmen.

In fünffacher Ausfertigung begrüßten mich Baupläne, Lagepläne und andere Unterlagen. Dabei auch die Zusatzkosten für unsere Änderungen aus dem Architektengespräch. Mit 5.500 € schlagen die zusätzlichen Fenster, Türen und anderen Extras zu Buche. Damit sind wir etwas unter unseren Erwartungen geblieben, aber es steht ja noch die Bemusterung aus.

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Neue Leute und neue Überraschungen – oder: Erstes Kennenlernen der neuen Nachbarn

Lange Zeit war unsere Grundstückshälfte sehr einsam und oft erzählte uns der Makler von neuen Interessenten, aber irgendwie hat es nie sein sollen. Entweder sprangen sie kurz vor der Beurkundung doch noch ab oder es kam nicht zum Kauf. Jetzt kam vor zwei Wochen dann doch endlich eine E-Mail: Ein Käufer war zur Beurkundung beim Notar.

Da wir die Kontaktdaten der Käufer gleich mitgeteilt bekommen haben, haben wir gleich eine E-Mail geschrieben und am Tag darauf mit unseren zukünftigen Nachbarn das erste Mal telefoniert. Um uns besser kennen zu lernen, haben wir dann an einem Wochenende einen Termin bei ihnen zuhause vereinbart. Die Familie mit zwei Kindern baut ebenfalls ein Fertighaus ohne Keller, allerdings nicht wie wir mit Allkauf, sondern mit Massa. Also haben wir zum Treffen unsere Bauunterlagen mitgebracht, um schon einmal unsere Hausabmessungen mitzuteilen.

Vorher waren wir aber noch einmal die ehemaligen Eigentümer besucht. Diese hatten uns angesprochen, weil sie sich um den Winterdienst auf dem Grundstück Gedanken machten. Da es sich für uns nicht lohnen wird, extra aus Duisburg morgens zum Grundstück zu fahren, um Schnee zu schieben, werden wir dann jetzt einen örtlichen Garten- und Landschaftsbauer damit beauftragen – der ist praktischerweise der Sohn der ehemaligen Eigentümer.

Beim Gang über das Grundstück kam dann aber die nächste dicke Überraschung: Der alte Eigentümer erzählte uns beiläufig, dass wir uns doch einmal mit der RWE in Verbindung setzen sollten. Mitten unter unserem Grundstück (quer durch das gedankliche Wohnzimmer) verliefe doch ein Starkstromkabel zur Versorgung der Häuser in der Stichstrasse. Da so ein Kabel nicht überbaut werden darf, heißt es also verlegen. Aber was bedeutet das jetzt für uns? Muss RWE – bzw. die Westnetz – dem Ganzen zustimmen oder können die sich sturr stellen? Wer muss das zahlen und wer darf es überhaupt machen? Kann da unser Tiefbauer dann mithelfen und die Schächte freilegen? Wie lange dauert das dann? Und was kostet der Spaß? Fragen über Fragen und durch das Wochenende ist auch keine Hilfe in Sicht.

Wenigstens der Termin mit den neuen Nachbarn danach lief super. Mit der Familie sind wir auf einer Wellenlänge und das sympathische Paar mit seinen zwei Töchtern brachte uns mehr als einmal zum Lächeln, wenn wir festgestellt haben, dass unsere Vorstellungen vom Haus und der Nachbarschaft doch sehr ähnlich waren. Selbst der Traum vom Lebensabend an der Nordsee stimmte überein. Da die Familie in ihrer Planung noch ganz am Anfang steht, war sie dankbar über die Baupläne und die Lagepläne – und auch über die ganze Vorarbeit und hilfreichen Tipps und Tricks, mit denen wir sie schon versorgen konnten, da wir ja schon ein bisschen länger im Thema Bauen drin sind.

Die Stimmung war also locker und freundschaftlich und wir gingen mit einem guten Gefühl und dem angebotenen „Du“.

Fachvokabular und DIN Normen – oder: die endgültigen Bauzeichnungen sind da!

Es geht wieder ein Stück voran. Gestern sind die finalen Entwürfe der Bauanträge bei uns eingetroffen. Alle unsere gewünschten Änderungen sind jetzt übernommen und zusätzlich die Infos aus dem Bodengutachten mit aufgenommen worden.

Auch die Angaben zu den voraussichtlichen Leitungen und Anschlüssen sind jetzt mit dabei und die hübschen Zeichnungen der Seitenansichten lassen einen schon mal einen ersten Eindruck vom zukünftigen Haus bekommen. Schon hübsch, unser Häuschen! Ein bisschen blöd war es jetzt, dass ich auf Dienstreise unterwegs bin und mein Mann und ich die neuen Entwürfe per Telefon besprechen mussten. Das lief dann sehr á la: „Seite 3 oben das Kästchen“ – „Wo denn?“ – „na da oben links!“ Viele Abkürzungen und Fachformulierungen machten das 100%ige Verstehen ein bisschen schwierig und es ist ja nunmal kein Kleidungsstück, das wir da gekauft haben, sondern ein Haus. Also alles rausgeschrieben, was uns nicht völlig eindeutig klar war und dem Mann aufgetragen er solle heute nochmal mit dem Architekturbüro telefonieren. Viele Angaben waren fertige Textbausteine, aber was ist denn jetzt genau der Unterschied zwischen einer Installationswand und einer Abseitenwand? Wo liegt die Rückstauebene und sind unsere Entwässerungselemente ober- oder unterhalb angeordnet? Erfüllen wir die Voraussetzungen nach DIN 4095 und was ist das überhaupt? Wer kümmert sich um die Durchbrüche für Medien und wann macht man solche Kernbohrungen? Wir merken wieder einmal: die Sprache ist eine völlig andere und man kann sich gar nicht tief genug in das Thema einlesen. Was macht man also: fragen!

Ein Arbeitkollege von mir hat es letztens so formuliert: „wenn ich bei der Bank bin, gehe ich da nicht raus und unterschreibe nicht, bis ich nicht das letzte bisschen voll und ganz verstanden habe. Und wenn ich es mir zehnmal erklären lasse. Und wenn der Berater es mir nicht so erklären kann, dass ich es verstehe, dann hat er seinen Job verfehlt!“ – Eine wirklich gute Einstellung, die man sich fürs Leben in allen Bereichen zum Vorbild nehmen sollte. Also hat mein Mann heute mit dem Architekturbüro telefoniert. Einige Fragen konnten direkt am Telefon geklärt werden (Installationswände sind das vor Toiletten und Badewannen, Abseitenwände haben wir nicht), andere Fragen werden dann direkt vor Ort mit dem Bauleiter und der Firma Glatthaar, die die Bodenplatte gießt, geklärt. Beim Baustellengespräch schaut man sich dann zusammen noch einmal das Bodengutachten an, danach wird festgestellt, ob nach DIN 4095 eine Drainage notwendig ist oder nicht und Glatthaar kann in Koordination mit den örtlichen Versorgern direkt Leerrohre vor dem Gießen in die Bodenplatte einlegen, dann brauch man auch keine Kernbohrungen mehr.

Also waren unsere Fragen soweit möglich geklärt und wir haben den Entwurf freigegeben. Heißt also: die aktualisierten Unterlagen gehen zurück zum Vermesser, der dann die Lagepläne erstellt und danach gibt es für uns die vollständigen Bauvorlagen und es geht endlich zum Amt!

Hui, das krümelt! – oder: neue Modellbauversuche mit Styropor.

Ich hab ja ein bisschen den Drang zur Prokrastination. Auch jetzt könnte ich wahrscheinlich was Dringenderes oder Wichtigeres machen, tippe aber lieber weiter auf meinem Tablet rum. 😅 Ein weiteres Nebenprojekt, um mich von anderen Dingen abzulegen, ist mein Modellbau-Wahn.

Nachdem die 2D-Papierversuche und die Apps mich irgendwie noch nicht so ganz zufrieden gestellt haben, ging mein nächster Trip in den Baumarkt. Neben ein paar Kupferrohren für einen Sofa-Kaffee-Beistelltisch habe dort verschieden dicke Styroporplatten für den nächsten Modellversuch ergattert. Warum Styropor? Ich habe mir als Maßstab 1:20 ausgesucht, nicht zu groß, um es irgendwo stehen zu lassen, aber auch nicht zu klein, damit man noch Möbel basteln könnte. Dabei ergibt sich dann eine Wanddicke von 0,75 cm und da gibt es schon nicht mehr viele Materialien, die dick genug dafür wären und trotzdem noch einfach zu schneiden und zu verkleben sind. Für gängige Möbelbreiten (60 und 80cm) ergeben sich auch schöne Dimensionen von 3 und 4 cm. Alles gut machbar mit Styropor, lediglich die Wanddicke ist dann auf 1 cm angewachsen.

Lediglich das eklige Quietschgeräusch beim Schneiden müssten wir einen Abend lang überwinden, dann war es auch relativ schnell in ein paar Stunden geschafft. Das Ergebnis kann sich einigermaßen sehen lassen:

Das Grundgerüst steht, beim nächsten Anfall von Aufschieberitis oder Langeweile folgen dann vielleicht noch die passenden Möbel im Mini-Format.

Unverschämte Angebote, Pokern und Getuschel – oder: wir kaufen eine neue Küche

Ihr kennt mich, Geduld ist nicht meine größte Stärke. Dieses Herumsitzen und Warten auf die verschiedenen Firmen und Institutionen macht mich ja halb wahnsinnig. Also verschieben wir einfach mal den Fokus auf Dinge, die wir schon angehen können. Nachdem wir ja aus den ersten Entwürfen der Bauzeichnerin schon die Maße der Küche hatten und die bei uns ja noch einmal ein größerer Posten auf der Eigenkapital-Liste ist, wollte ich nach einer Erweiterung unserer jetzigen Küche schauen. Beim Architektengespräch hatte uns unsere Architektin noch ganz verdutzt angeschaut als wir sagten uns sind große Arbeitsflächen wichtig und dass wir deshalb nicht auf unsere Oberschränke verzichten wollten. Es war für sie unverständlich, dass man in der Küche tatsächlich kochen wollte und das man dann auch noch so „uncoole“ Oberschränke einbaut – absolut nicht mehr in. Uns aber völlig egal 🙂

Ein bisschen nachdenklich machten mich solche Anmerkungen aber schon, vielleicht gibt es ja heutzutage viel schönere oder praktischere Lösungen, mit denen man Stauraum und Funktionalität vereinen könnte? Also ein bisschen auf den Mann eingeredet und ab zum lokalen Küchenstudio, das unsere Küchenmarke anbietet und aus der Radiowerbung bekannt ist (etwas in Richtung: warum woanders mehr bezahlen? Wir bieten den günstigsten Preis). Der erste Eindruck war schon einmal super, selbst ohne Termin konnte uns die freundliche Empfangsdame direkt zu einer Kollegin führen, nicht ohne uns vorher ein Kaltgetränk aus der großen Auswahl im Side-by-Side-Kühlschrank anzubieten. Auf dem Weg quer durch das Küchenstudio packten uns erste Zweifel. Wie kann hier der Preis zu unseren Budgetvorstellungen passen? Unsere jetzige Küche habe ich hart verhandelt und im Endeffekt für günstige 3.300€ inklusive Lieferung und Montage und zahlreichen Elektrogeräten bekommen. Da sollte die Erweiterung diese Summe auf jeden Fall nicht überbieten, da wir ja schon knapp 5 m Küchenzeile haben.

Also nahmen wir mit gemischten Gefühlen bei der Beraterin Platz. Hinter ihr prangte ein Schild „Küchenplanerin des Jahres“, auf dem sie relativ schlecht freigestellt mit Photoshop vor einen blauen Hintergrund gestellt wurde. Ich erklärte kurz unsere Situation: unsere jetzige Küche ist erst drei Jahre alt und schon sehr umfangreich mit vielen Extras wie gedämpften Türen und Schubladen, Vollauszügen und sonstigem Schnickschnack und jetzt möchten wir diese gerne in eine Halbinsellösung für das neue Haus erweitern. Die Beraterin schaute kurz durch die mitgebrachten Unterlagen und erzählte dann: „Also eine Erweiterung der Küche wird Sie deutlich teuerer kommen als eine komplett neue Küche. Da sie dann ja keine Blockpreise bekommen, kostet Sie ja jeder Schrank so um die 500-600€, da ist dann eine Neuanschaffung günstiger. Ich stell ihnen einfach mal eine neue Küche von einem etwas günstigerem Anbieter zusammen und dann sehen wir, wo wir landen.“ Gerne, dachte ich mir. Ich hätte mich ja besonders wegen der Fachberatung zunächst für ein Küchenstudio entschieden. Die Küchenplanerin des Jahres hat doch sicherlich auch tolle neue Ideen und wird mich mit kreativen Vorschlägen überraschen. Leider ein Satz mit X. Nachdem sie mühsam die Abmessungen aus dem Bauplan übertragen hatte, stellte sie uns eine ganz stinknormale Küchenlösung zusammen. Keine kreativen Ideen, keine Alternativvorschläge, selbst auf Nachfrage von uns nicht. Ich merkte, so langsam wurde es meinem Mann zu bunt und er fing an über die kitschige animierte Innendeko mit Goldfischglas und rosa Kaffeemaschine zu witzeln. Die Dame war am Ende der Planung angelangt und präsentierte uns nun ihren Preis: 11.000€ sollte der Spaß kosten und ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen. Ich prustete los, was die Dame sichtlich verunsicherte. Sie wandte sich wieder ihrem PC zu, nahm ihren Taschenrechner zu Hilfe und tippte ein paar Zahlen ein. „Wir könnten es auch für 8.000€ anbieten.“ verkündete sie stolz. Ich lachte weiter. „Das ist viel zu teuer.“ erklärte ich nüchtern. Die Dame schaute mich an und fragte überrascht: „Das ist aber auch eine ganze Menge Küche! Was wäre denn ihre Preisvorstellung?“ „Naja, die alte Küche hat insgesamt inklusive Lieferung und Montage 3.300€ gekostet, dann sollte es jetzt nicht darüber liegen.“ erwiderte ich trocken. Sie spürte, dass bei uns nichts mehr zu holen war und gab auf. „Hier ist meine Karte, Sie können es sich ja noch einmal überlegen“ sagte sie noch und damit war das Gespräch beendet. Während wir den Laden verließen, war ich immer noch am kichern, während mein Mann wie ein kleiner Vulkan vor sich hinbrodelte und murmelte „verschwendete Lebenszeit“ und „ich hasse Küchenplanungen“. Das Küchenstudio war somit gestorben und ich wusste, beim nächsten Mal bleibt er erstmal zuhause.

Also zurück auf Los und keine 1000€ kassieren. Da wir ja selbst im Küchenstudio keine tollen neuen Ideen bekommen haben, vertraute ich wieder meiner eigenen Kreativität und habe mich wieder meinen Küchenplanungswurzeln besonnen: dem IKEA Küchenplaner. Ein tolles Programm, bei dem man sich online direkt seine Wunschküche zusammenstellen kann und vor allem: einen Preis bekommt! Also ran ans Eingemachte und die neue Küche einmal komplett geplant. Das tolle ist, dass man dort die Ansichten und Listen ausdrucken kann und die natürlich direkt mit in die nächsten Küchenplanungen mitnehmen kann. Spart Zeit und Nerven! Nach einer guten Stunde stand die Küche – diesmal basierend auf unseren schon vorhandenen Komponenten. Komplett neu würde uns der Spaß bei IKEA knapp 3900€ ohne Lieferung und Montage kosten, allerdings inklusive neuem 80cm Kochfeld und Inselhaube. Das erste Benchmark war also gesetzt und es zeigte sich, dass unsere Einschätzung des Preislimits durchaus realistisch waren. Bei den Elektrogeräten haben wir uns schnell dazu entschieden diese getrennt von der Küche zu besorgen, dafür sind die Preise bei der Küche für solche „exotischen“ Bestandteile zu hoch.

Zum Glück hatte ich noch am Dienstag vor dem Tag der deutschen Einheit noch frei und konnte den nächsten Versuch starten. Auf der Website von Express Küchen war neben dem Küchenstudio und Poco, bei denen wir damals unsere Küche gekauft hatten, auch Roller als Vertriebspartner gelistet. Also ab ins Auto, quer durch die Stadt und hin zu Roller. Für alle Kritiker von Möbeldiscountern: ja, die normalen Möbel sind sicherlich nicht alle die hochwertigsten, aber die freigeplanten Küchen sind von Markenherstellern wie Nobilia und die Elektrogeräte werden auch von Herstellern wie Siemens, Neff oder Bosch angeboten und sind damit 1:1 die gleichen wie im Küchenstudio. An diesem frühen Nachmittag hatte ich Glück und eine junge motivierte Verkäuferin hätte Zeit für mich. Sie kämpfte sich durch die Planungssoftware, verschiedenen Skizzen und die Liste unserer Bestandsschränke und Geräte und plante die Küche kompetent durch. Nach 1,5 Stunden war es dann so weit und die erste Summe kam auf den Tisch: nur die Schränke inklusive Lieferung sollten 2.100€ kosten. Welten unter dem Wert aus dem Küchenstudio und noch einiges an Luft nach oben. Da könnte doch noch eine neue Spüle rausspringen! Mein Mann ist so unzufrieden mit unserer jetzigen, also her mit der Silgranit-Spüle. Leider biss ich da bei der Verkäuferin auf selbigen. Die Spüle kostet 200€, nehme ich sie dazu, kostet die Küche 200€ mehr. Also nix mit weiterem Rabatt. Dazu kam: Eine Montage hätte Roller nur für die neuen Teile angeboten, alle unsere alten Geräte und Schränke hätten wir selber montieren müssen. Also hätten wir dann einen Schweizer Käse von montierten und ummontierten Schränken gehabt und müssten eine zweite Firma mit der restlichen Montage beauftragen. Was das kostet? Keine Ahnung. Aber Gut, ein erstes Angebot hatte ich ja und vielleicht könnten wir ja mit einem Vergleichsangebot von Poco noch etwas runterhandeln.

Zwei Tage darauf schleppte ich meinen Mann zu Poco. Wieder einmal mit gemischten Gefühlen. Er: begeistert von den Monteuren vor drei Jahren, die wirklich super Arbeit geleistet haben. Ich: mit Bauchschmerzen über den Service bei Poco selbst, der beim letzten Mal für uns sehr viel Ärger und Hinterherrennen bedeutet hat. Am Donnerstag selber war kein Mitarbeiter mehr verfügbar, daher vertröstete man uns auf den nachfolgenden Tag. „Ja, kein Problem, da hat der Kollege Zeit, ich trage es ihm ein.“ Also am nächsten Tag wieder hin. Mein Mann kam etwas später nach, ich war also allein auf dem Weg in die Küchenabteilung. Ein Blick um die Ecke und meine Laune war im Keller. Toll, der Kollege, der doch den Termin mit uns haben sollte, war gerade frisch in eine Beratung gestartet – so viel zum Thema Terminvereinbarung. Eine kleine unscheinbare blonde Verkäuferin hatte aber zufällig gerade ihr Gespräch beendet und nahm sich dem Problem an. Karten auf den Tisch, wir waren bei Roller und wollen genau diese Küche aufrüsten, waren aber mit ihrem Service überzeugt. Sie, der totale Profi nahm’s gelassen und legte los. Dabei gab es noch einige hilfreiche Tipps und Anmerkungen und auch ein, zwei Ideen, die uns vorher noch nicht gekommen sind. Auch als wir zur Spüle kamen, gab es eine umfassende Beratung zu den verschiedenen Farben, Herstellern und Ausführungen. Wirklich super. Blieb nur noch eine Sache offen: der Preis. Durch die Jubiläumsaktion hatte Poco ein Angebot von 40% Rabatt auf freigeplante Küchen. Die nette Verkäuferin tippte ein paar Zahlen ein, testete verschiedene Rabatte und verkündete uns stolz den Preis von 2700€ ohne Lieferung und Montage. Puh, doch noch ein Unterschied zu Roller. Vorteil Poco: sie würden bei der Lieferung und Montage auch die alten Schränke mitmontieren, nur alte Elektrogeräte müssten wir selber anschließen, neue, originalverpackte würden von der Spedition auch mit angeschlossen werden und ein Aufmaß wäre auch inklusive. Preis dieser Zusatzleistungen: knapp 1100€. Macht einen Gesamtpreis von 3800€. Eine ordentliche Hausnummer. Eigentlich war das Ziel, das mir mein Mann aufgetragen hatte 2500€. Also wieder Karten auf den Tisch: Roller bietet die gleiche Küche für 2200€. Schweißausbrüche bei unserer Verkäuferin und man hörte neben dem panischen Klicken und dem Tippen des Taschenrechners Gemurmel wie „unter unserem Einkaufspreis“ oder „das kann ich nicht machen“. Zu uns sagte sie dann: „das sind Rabatte, die kann ich selbst nicht mehr entscheiden, da muss ich den Filialleiter dazu holen.“ Gesagt, getan. Der Filialleiter kam einige Minuten später in die Küchenabteilung, stellte sich kurz vor und hörte sich die Lage an. Vergleichsangebot von Roller, deutlich günstiger. Seine erste Frage: „wie können wir sicher wissen, dass es die gleiche Küche ist?“ konnten wir durch den alten Kaufvertrag schnell entkräften. Wer kauft denn zwei nicht zusammenpassende Küchen? Nachdem, er sich einen kurzen Überblick verschafft hatte, nahm er seine Mitarbeiterin zur Seite, um sich zu beraten. Das anschließende Angebot war eine Reduzierung von Lieferung und Montag auf 149€ und somit einen Gesamtpreis von knapp 2800€. Er gab uns einen Tag Bedenkzeit und verabschiedete sich.

Zuhause prüften wir die Kosten einer Küchenmontage. 10 laufende Meter Küche würden uns selbst bei IKEA knapp 2000€ kosten, MyHammer.de nannte uns einen Durchschnittspreis von 135€ pro laufenden Meter und einem Minimum von 85€ pro laufenden Meter, also auch irgendwas zwischen 900 und 1300€. Selbst wenn wir den Preis bei Roller noch etwas runtergehandelt bekommen hätten, wäre das nicht rauszuholen. Also fiel die Entscheidung für Poco relativ einfach. Am Samstag morgen direkt zur Öffnung der Filiale standen wir also wieder vor der Tür. Fasziniert beobachteten wir wie sich eine Horde Kunden um ein Geschirrset aus dem Angebot scharrte und die Einkaufswagen panisch füllte, während wir uns auf den Weg in die Küchenabteilung machten. Eine kleine Änderung in der Größe der Küche brachte uns noch einmal einen Rabatt von 100€. Der Bestandsschrank passt leider einfach nicht mehr in die neue Küche und wird wohl dank seiner vielen Schubladen ins Büro umziehen.

Auch eine Lieferung und Montage erst in über einem halben Jahr war für Poco kein Problem. Die Küche würde dann so gegen März bestellt werden und dann im Mai oder Juni montiert werden. (So ganz unproblematisch war es wohl doch nicht, zwei Tage darauf rief die Montagefirma an und wollte den Aufmasstermin vereinbaren. Dass noch nichts vom Haus steht, verwirrte den Herren etwas und er wollte bei Poco eine Stornierung des Auftrages zum Aufmass bewirken. Mal sehen, was da noch auf uns zukommt und ob die Neubeauftragung a) klappt und b) für uns kostenfrei bleibt…)

Aber wir sind beide sehr zufrieden mit unserer neuen Küche und haben wieder ein gutes Stück weiter geschafft.

Zurück zu Barbies Traumhaus – oder: wie plane ich am besten meine Inneneinrichtung?

Wer schon einmal umgezogen ist, kennt bestimmt die Spielereien bei denen man einen Grundriss zeichnet und seine vorhanden Möbel als kleine Pappkärtchen ausschneidet und umherschiebt. Klappt super bei normalen Einrichtungsgegenständen, aber wie plant man ein Badezimmer? Oder wie bekommt man raus, ob das Treppenhaus jetzt wirklich zu dunkel ist oder ob die Fenster im Wohnzimmer ausreichen, um mich lichthungriges Wesen glücklich zu machen? Und wie plant man einen Garten?

Das sind alles Fragen, denen ich mich momentan versuche zu stellen. Der erste Versuch war tatsächlich oldschool wie früher: auf dem extra besorgten DIN A3 Zeichenblock habe ich den Grundriss im Maßstab 1:20 aufgezeichnet und unsere gesamten Möbel maßstabsgetreu ausgedruckt und angeordnet.

Irgendwie war mir das aber zu wenig. Das komplette Raumgefühl fehlte mir. Wie wirkt denn jetzt so ein Schrank? Ist da viel Wand übrig oder ist es zu voll gestopft? Passen Teile unter die Schräge oder stößt man sich nur den Kopf? Spätestens bei der Konstruktion der Lösung für das Ankleidezimmer war hier schnell Schluss. Klar, ich konnte das Ganze noch einmal im Profil zeichnen, aber das wollte ich nicht mit jeder Wand tun.

Um möglichst viele unserer Möbel, die wir jetzt schon haben, weiter zu nutzen, wollen wir sie neu kombinieren. Ich habe einiges foliert, neu gestrichen oder anders bearbeitet, um es fit für das neue Haus zu machen. Wie das alles zusammen wirkt, konnte mir der Grundriss mit meinen Papptäfelchen nicht zeigen. 2D stieß also schnell an seine Grenzen.

Der nächste Versuch ging zu Apps. Auf meinem iPad habe ich einiges durchgetestet. Der erste Versuch war Roomle. Die App ermöglicht in der Gratisversion die Erstellung eines Plans und enthält viele der IKEA Möbel von sich aus.

Der Plan für unser Häuschen war einigermaßen schnell erstellt, allerdings habe ich nicht herausgefunden, wie man zwei Etagen oder auch die Dachschräge ordentlich hin bekommt. Für einen ersten groben Überblick reicht es zwar, aber so ganz glücklich bin ich damit nicht geworden.

Der nächste Versuch lief dann mit der App Palette @ Home. Auch diese App ist Freeware und ermöglicht das Erstellen von verschiedenen Grundrissen nach unterschiedlichen Profilen. Eins speziell für Bäder und ein universelles für Wohnräume. Hier klappte es auch mit den Schrägen und vor allem mit den zusätzlichen Wänden, die wir im Obergeschoss setzen wollten.

Die Steuerung ist super einfach und die Animation im 3D Modus macht wirklich Spaß. Es gibt sogar eine kleine animierte Katze, der man Bälle zuwerfen kann. 😄

Mutterboden und Schluff – oder: das Baugutachten ist da!

So langsam geht es doch voran. Nach den guten Nachrichten von der Bank gibt es jetzt wieder Neuigkeiten: Das Bodengutachten ist fertig.

Wie wir bereits vermutet haben, ist durch die jahrelange Nutzung als Gartengrundstück vor allem Mutterboden vorhanden. Grundwasser stellt kein Problem da, allerdings kann durch die lehmigen Schichten unter dem Mutterboden kein Wasser auf dem Grundstück versickert werden lassen – gut dass wir an den Abwasserkanal dürfen. Da durch den Lehm eine höhere Frostempfindlichkeit besteht, müssen wir 80 cm tief ausschachten und mit Schotter auffüllen, ansonsten ist das Grundstück unproblematisch. Keine großen Felsen, keine Altlasten, keine Erdbebengefahr – einfach langweilig.

Also wieder ein Haken auf der Liste. Der Boden ist in Ordnung, das Haus darf drauf.

Gut Plan will Weile haben – oder: das Warten auf die Bauzeichnungen

Tja, die Entwurfspläne für unser Häuschen sind ja bereits vor knapp zwei Wochen bei uns angekommen und wir haben unsere Fragen und Änderungen wunschgemäß weitergegeben. Am Wochenende darauf haben wir dann die Antwort von unserer Architektin erhalten. Einige Dinge könnte sie so direkt weitergeben für die komplizierten Dinge bräuchte sie eine Zeichnung und diese auch direkt, denn in eine4 halben Stunde würde sie auch in den Urlaub fahren – bis zum 9.10. Also wieder drei Wochen warten, denn nur die Architektin selbst kann den Bauantrag fertigstellen. In ihrem Urlaub würden ihre Mitarbeiter natürlich weiterarbeiten, dafür bräuchte sie aber genaue Zeichnungen von uns. Mein Mann hat dann noch einmal alles genau eingezeichnet und weitergeleitet und am Montag hat das Architekturbüro die Daten weitergeleitet an die Bauzeichnerin.

Wie es anders sein soll, fallen einem Änderungen immer gerade dann ein, wenn man gerade alles weggeschickt hat, aber wir haben jetzt ja Zeit bis zum 9.10. Laut den Aussagen beim Architektengespräch dauert so eine einfach Änderung eine Woche.

Wir haben uns dann diese Woche in den Urlaub verabschiedet und haben eigentlich schon damit gerechnet, dass uns währenddessen die nächsten Pläne der Bauzeichnerin erreichen, anstelle dessen kam dann – nach knapp 2 Wochen! – die Nachricht, dass die Bauzeichnerin den PDF-Anhang der Mail nicht öffnen könnte. Schön, dass die Bearbeitung so schnell erfolgt. Immerhin verlieren wir diesmal keine Zeit, da ja unsere Architektin noch im Urlaub ist. Mein Mann hat jetzt noch einmal die Zeichnungen in allen möglichen Formaten von PDF über jpg bis png gesendet, in der Hoffnung, dass damit jetzt keine Kompatibilitätsprobleme mehr auftreten.

Wir sind gespannt und warten auf Neuigkeiten vom Architekturbüro.

Und sie bewegt sich doch – oder: Nachrichten von der Sparkasse

Auch unsere Finanzierung zieht sich jetzt ja schon eine gefühlte Ewigkeit hin. Zur Erinnerung: nach unserer (leider erst nachher erkennbaren) schlechten Erfahrung mit dem von Allkauf empfohlenen Finanzberaters, der uns mit teuren Bausparvertragskombis locken wollte und nur bestimmte Banken empfohlen hatte, die für uns hohe Zinssätze und für ihn hohe Provisionen bedeutet hätten, sind wir dann ja über eine Empfehlung bei einer lokalen unabhängigen Finanzberaterin gelandet. Frau N. ist sehr engagiert und bemüht und hat uns optimale Konditionen bei der Sparkasse gesichert (0,5 Prozentpunkte günstiger als bei der günstigsten Empfehlung des ersten Finanzierers!).

Soweit so gut. Dafür zieht sich jetzt die Genehmigung der Finanzierung ziemlich in die Länge. Dass die Prüfung bei der Sparkasse umfangreich sein würde, war uns bekannt und lieferten auch die zusätzlichen Unterlagen, die die Sparkasse benötigt (im Gegensatz zur DSL Bank, über die wir das Grundstück finanziert haben). Durch Urlaubszeit und Personalengpässe warten wir jetzt seit Anfang August auf die Entscheidung der Sparkasse.

Währenddessen läuft der Kredit für das Grundstück bereits, da wir hier ja schon die Zahlungsaufforderung des Notars bekommen haben. Da dieser aber sehr flexibel ist, kann er jederzeit durch den neuen Kredit bei der Sparkasse abgelöst werden. Für uns also bislang kein großer Nachteil. Einziger direkter Vorteil bei der Ablösung durch die Sparkasse: ein Teil unserer Finanzierung wird über das KfW-Programm zur Förderung von Wohneigentum abgedeckt werden. Dieses hat ein rückzahlungsfreies Jahr und in der Kombination mit den niedrigeren Zinsen würde unsere momentane monatliche finanzielle Belastung etwas geringer werden.

Jetzt kam heute dann tatsächlich die Nachricht, dass sich die Sparkasse entschieden hat, unsere Finanzierung anzunehmen – yippie! Mir fiel ein großer Stein vom Herzen, hallte doch in meinem Hinterkopf immer noch die Warnung des ersten Finanzierers: „Die Sparkasse wird Sie so nie annehmen. Ihr Objekt wird abgewertet werden und Sie werden deutlich höhere Zinsen zahlen als die im ersten Angebot.“ Das scheinen in unserem Fall doch Angstgespinste gewesen zu sein, unsere Bonität und das Projekt sind von der Sparkasse als sehr gut bewertet worden.

Um uns Kosten zu sparen, möchte die Sparkasse die Grundschuld erst dann ablösen, wenn die Grundbucheinträge endlich abgeschlossen sind. Auch hier warten wir noch auf die DSL Bank. Der Notar kann den Umschreibungsantrag noch nicht stellen, da die DSL Bank auf die Pfandfreigabeerklärung warten lässt. Vor der Teilung hatten wir die Grundschuld auf das gesamte Grundstück eintragen lassen, das muss jetzt natürlich im Zuge der neuen Grundbuchblätter umgeändert werden. Unsere Finanzierin hat jetzt eingeschaltet. Da bin ich sehr dankbar drüber, weil gerade die Auszahlungsabteilung wohl etwas kompliziert sein soll. Auf ihre Nachfrage hin wissen wir jetzt immerhin, dass die DSL Bank an der Pfandfreigabe arbeitet, kann aber keine Auskunft geben, wie lang es noch dauert.

Es kommt doch immer wieder auf das gleiche zurück: ein Hausbau braucht Geduld. Das Grundstück haben wir ja bereits im Mai gekauft und bis jetzt sind wir offiziell immer noch nicht durch mit der ganzen Angelegenheit. Momentan ist es zum Glück finanziell noch nicht so tragisch für uns und das lange Warten auf die Finanzierung vielleicht sogar ein Vorteil, da wir sonst die bereitstellungsfreie Zeit vermutlich überschritten hätten. Also hat es doch alles auch etwas Gutes.

Es kommt doch auf das Detail an – oder: die ersten Entwurfspläne sind da

Nach unserem Architektengespräch am 23.8. kamen heute die ersten Entwurfszeichnungen der Architektin an. Das erste Mal haben wir also unser zukünftiges Haus auf dem Grundstück gesehen und unsere gewünschten Änderungen im Plan umgesetzt gesehen. Dabei gab es den Hinweis, dass alle Änderungen schriftlich weitergegeben werden müssen oder die Freigabe erfolgen kann.

Nach einer genauen Durchsicht sind uns dann noch einige kleinere Fehler aufgefallen, das waren aber meistens Kleinigkeiten wie eine falsche Fenstergrösse oder eine zu große Garage. So wird dann unser Häuschen aussehen:

Das Erdgeschoss hat einen großen offenen Wohn/Essbereich mit offener Küchenlösung und zwei gigantischen Balkontüren. Neben der Eingangstür ist auf der linken Seite der Hauswirtschaftsraum, in dem wir die gesamte Haustechnik und unsere Waschmaschinen unterbringen wollen. Hoffentlich bleibt hier noch ein bisschen Platz für etwas Lagerkapazitäten, aber das werden wir erst sehen, wenn alles steht. Auf der anderen Seite ist ein Bad mit Dusche und WC untergebracht. Das soll zum einen als Gästebad funktionieren, wir wollten aber unbedingt auch eine zweite Dusche mit eingebaut haben. Den Flur und das Treppenhaus haben wir bewusst klein gehalten, um genug Platz für die für uns wichtigen Wohnräume zu behalten.

Im Obergeschoss haben wir ziemlich alles umgeplant. Die komplette linke Seite ist ein gemeinsamer Elternbereich geworden. Hier geht das Schlafzimmer über eine Ankleide in das große Badezimmer über. Wir haben ein paar Fenster ergänzt und verschoben, um auch hier für genügend Licht zu sorgen. Durch die geschickte Kombination aus Ankleide und Bad ist es möglich einmal einen komplett abgeschlossenen Bereich zu schaffen, aber auch für Gäste oder Kinder wenn nötig das Bad zugänglich zu machen ohne durch das Schlafzimmer zu müssen. So haben wir meinem Mann den Traum eines En-Suite Badezimmer erfüllt ohne uns in den Möglichkeiten zu sehr einzuschränken. Neben dem Elternschlafzimmer ist das Kinderzimmer gelegen, das momentan erstmal als Gäste- und Hobbyzimmer vorgesehen ist. Neben dem Bad ist noch Platz für ein kleines Büro geblieben. Vielleicht bietet sich hier ja die Möglichkeit später ein Home Office aufzubauen. Die Schrägen sind sicherlich eine Herausforderung, aber durch den hohen Kniestock von 1,20 m wird sich das geben. Sorgenkind bliebt der Flur, der ohne Fenster Gefahr läuft, sehr dunkel zu werden. Hier wollen wir mit großen LED-Panels dagegen arbeiten.

Leider kann Allkauf keine Dachflächenfenster mit Anbauteile nach unten in die Schräge einbauen. Das wird also auf die „Irgendwann später“ Liste wandern müssen.

Ein bisschen überrascht hat es uns, dass wir schon die Größe der Terrasse und der Auffahrt mit angeben mussten. Da hätte ich mir etwas mehr Infos im Architektengespräch gewünscht. Unsere Zufahrt muss ja gleichzeitig zur Erschließung des Nachbargrundstücks genutzt werden, daher passen hier die Vorstellungen der Bauzeichner nicht zu dem, was wir umsetzen müssen.

Also haben wir eine Liste erstellt und diese wieder zurück an das Architekturbüro geschickt.